Nachhaltige Beratung für Organisationen

Pressemitteilungen

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Wir freuen uns, wenn Sie diese in Ihren Medien veröffentlichen, gerne unter Angabe der Quelle „WUQM Consulting GmbH, Würzburg“.

Bitte lassen Sie uns ein Belegexemplar oder den Link der Veröffentlichung zukommen.

„Klimabeton“: CO2-armer Römerbeton aus Recyclingmaterial für umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen

Die Neuinterpretation einer jahrtausendealten Rezeptur ermöglicht es, einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Beton herzustellen, der 70 % weniger CO2 emittiert und zeitgleich zu 70 % aus Recyclingmaterial besteht. Das Würzburger Unternehmen WUQM war daran entscheidend beteiligt. 

 

Würzburg. Erfunden hatten ihn einst die Römer. Nach wie vor ist Beton als vielseitig verwendbarer Baustoff unverzichtbar. Die energieintensive Herstellung des Grundstoffs Zement ist jedoch alles andere als klimafreundlich. Ein Ausweg aus diesem Dilemma bieten Kreislauflösungen, in denen Beton recycelt und erneut als Baumaterial eingesetzt werden kann. 

Jüngst wurde ein bahnbrechendes Projekt zur Herstellung von „Klimabeton“ erfolgreich umgesetzt, der aus Recyclingmaterial und einem speziellen CO2-armen Zementersatz besteht. Dieses neuartige Produkt zielt darauf ab, zwei der drängendsten Herausforderungen der Baubranche zu bewältigen: den hohen Anteil an Bauschutt und die enormen CO2-Emissionen, die durch den Einsatz von herkömmlichem Zement entstehen. „Der Klimabeton, der in Zusammenarbeit mit der WUQM Consulting GmbH, Baufirmen und verschiedenen Behörden entwickelt wurde, bietet eine ressourcenschonende Lösung, die 70 % an natürlichen Rohstoffen einsparen und gleichzeitig die CO2-Emissionen um 70 % reduzieren kann. Diese innovative Technologie trägt nicht nur zur Schonung von Deponieplätzen bei, sondern ermöglicht auch eine effektive Kreislaufwirtschaft “, erklärt Dr. Sebastian Fiedler, Leiter des Projekts „Klimabeton“. 

 

Klimabeton ist härter als gewöhnlicher Beton und ideal für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft 

Laut Umweltbundesamt machen Bau- und Abbruchabfälle mit fast 200 Millionen Tonnen jährlich die größte Abfallfraktion aus und spielen somit eine Schlüsselrolle in der geschlossenen Kreislaufwirtschaft. Statt immer knapper werdende Primärrohstoffe wie Sand und Kies einzusetzen, wird in einem mehrstufigen Verfahren Bauschutt zu einem Recycling-Baustoff der Klasse 1 (RC-1) aufbereitet und als Betonzuschlagstoff verwendet. Anschließend wird dieser mit dem Zementersatz „SysCompound“ zu Klimabeton verarbeitet, der mit dem Römerbeton „Opus Caementicium“ vergleichbar ist. Entscheidend dabei ist, dass „SysCompound“ die Betonzuschlagstoffe umhüllt und daraus eine stützende Matrix formt, während gewöhnlicher Zement die Zuschlagstoffe nur miteinander verklebt. Der so hergestellte Klimabeton hat verbesserte physikalische Eigenschaften und ist härter und dichter als gewöhnlicher Beton. Je nach Rezeptur kann der „Klimabeton“ wasserdicht und säureresistent oder sogar feuerfest werden. Daraus hergestellte Produkte können nach ihrer Nutzungsphase zu Betonbruch verarbeitet werden und sind so für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft verfügbar. 

 

Höchster Fördersatz vom Wirtschafts- und Energieministerium 

Die Consulta AG (Viechtach) und Zinke-OEKO ENGINEERING (Cottbus) haben in Zusammenarbeit mit der in Würzburg ansässigen WUQM Consulting GmbH umfangreiche Laborversuche durchgeführt, um die Eigenschaften des Klimabetons zu testen. Anschließend wurde ein Umweltgutachten erstellt und den Behörden vorgelegt, das die Einhaltung der umweltrechtlichen Vorgaben garantiert. Nach einer Prüfung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) wurde das Projekt im Wettbewerb „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ mit dem höchsten Fördersatz prämiert. 

Die Entwicklung des Klimabetons beinhaltet auch die Auswahl lokaler Unternehmen, um die Transportwege zu minimieren und somit den ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Für einen Feldversuch haben sich die Alumina Systems GmbH (Redwitz an der Rodach) und die benachbarte DIETZ Recycling- und Baustoffgesellschaft mbH (Weismain) als Partner bereit erklärt. Beide Unternehmen engagieren sich aktiv für den Umweltschutz und haben das Potenzial des Klimabetons erkannt. Bauwerke aus Römerbeton wurden einst ohne Baustahl hergestellt und stehen teilweise noch nach 2.000 Jahren. Auch aus dem Klimabeton sollen vorerst nur Betonwaren ohne solche Armierungen gefertigt werden. Die so produzierten Pflastersteine und Betonblocksteine sollen nicht teurer sein als konventionell hergestellte Betonprodukte. 

 

Großes Potenzial für Umweltschutz und Nachhaltigkeit 

„Der Aufbau lokaler Kreislaufwirtschaften bietet großes Potenzial für Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, so Dr. Sebastian Fiedler. „Die Herausforderung besteht darin, einen Bedarf zu identifizieren, der durch neue Kooperationen von Unternehmen gedeckt werden kann, die ursprünglich nichts miteinander zu tun hatten.“ Mit dem Klimabeton wird der Bauwirtschaft ein bahnbrechendes Material zur Verfügung gestellt, das ihr dabei hilft, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. 

 

Mitarbeiter des Projektpartners DIETZ Recycling-und Baustoffgesellschaft mbH mit einem Klimabetonstein;
von links nach rechts: Roman Twarzik (Meister Werkstatt), Dipl. Ing. (FH) Christian Dietz und Fabian Vetter (Mischmeister); Foto: Christian Dietz

Philipp Mouseck ist Auditor für Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement (ISO 20121)

 

Philipp Mouseck; Foto: Christoph Benz

 

Seit Mai 2025 ist Philipp Mouseck interner Auditor für Nachhaltiges Eventmanagement nach ISO 20121. Seine Qualifikation erwarb er in einer dreiteiligen Weiterbildung bei der GUTcert Akademie:

  • Beauftragter für Nachhaltiges Eventmanagement
    nach ISO 20121 (Event)
  • Beauftragter für Nachhaltiges Eventmanagement
    nach ISO 20121 (System)
  • Auditor nach ISO 20121

 

Mit diesem Know-how wird er künftig Events und Organisationen im Bereich nachhaltiges Eventmanagement auditieren und bei der Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsprozesse begleiten.

Die ISO 20121 ist ein internationaler Standard für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Sie wurde speziell entwickelt, um Organisationen bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung
von Events zu unterstützen – mit dem Ziel, negative ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig positive Effekte zu stärken.

 

Vorteile der ISO 20121:

  • Systematischer Nachhaltigkeitsansatz: Integration von Nachhaltigkeit in alle Phasen des Eventmanagements
  • Image- und Vertrauensgewinn: Belegbares Engagement gegenüber Partnern, Teilnehmenden und der Öffentlichkeit
  • Rechtssicherheit und Risikominimierung: Identifikation und Steuerung relevanter Nachhaltigkeitsrisiken
  • Effizienzsteigerung: Bessere Ressourcennutzung und optimierte Abläufe
  • Wettbewerbsvorteil: Differenzierung durch ein anerkanntes Nachhaltigkeitsmanagementsystem und Vorteile bei Pitches und Ausschreibungen
  • Einbindung von Stakeholdern: Förderung von Dialog und Transparenz mit relevanten Interessengruppen

 

Die Einführung der ISO 20121 eignet sich für Veranstalter, Agenturen, Locations und alle Organisationen, die Events verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert umsetzen möchten.

Die WUQM Consulting GmbH unterstützt Sie zukünftig bei der Durchführung interner Audits für Events und Organisationen, kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu!

30 Jahre EMAS – Fachforum zeigt Wege in eine nachhaltige Unternehmenszukunft

Dr. Stefan Müssig, Foto: Melina Pompl

 

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS lud die IHK Nürnberg für Mittelfranken am 02.07.2025 zu einem Fachforum ein, das den Wandel von EMAS hin zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagementsystem in den Mittelpunkt stellte.

Die Veranstaltung bot ein vielseitiges Programm mit fachlichen Impulsen, zunächst von Prof. Dr. Frank Ebinger, Vorsitzender des Umweltgutachter-Ausschusses (UGA) und Dozent der Technischen Hochschule Nürnberg sowie von Dr. Volker Tröbs der Intechnica Consult GmbH und Dr. Stefan Müssig, Geschäftsführer der WUQM Consulting GmbH. Erfahrungsberichte aus der Praxis der Kulmbacher Brauerei AG und der RZB Rudolf Zimmermann, Bamberg GmbH, boten Erfolgsbeispiele und konkrete Gründe für den Einstieg in das Umweltmanagement mit EMAS, vor allem auch für KMU. Einblicke in neue digitale Unterstützungsangebote wie die DNK- und EMAS-Plattformen boten Tamara Moll des DNK Berlin und Theresa Steyrer, Geschäftsführerin der Arqum Gesellschaft für Arbeitssicherheit-, Qualitäts- und Umweltmanagement mbH.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die feierliche Ehrung von Unternehmen Mittel- und Oberfrankens, die seit 10, 15, 20, 25 und 25+ Jahren mit EMAS arbeiten. Diese Anerkennung stand stellvertretend für das kontinuierliche Engagement vieler Organisationen, die sich langfristig zur Verbesserung ihrer Umwelt- und Nachhaltigkeitsleistungen verpflichtet haben. Die begleitende EMAS-Wanderausstellung bot darüber hinaus Einblicke in die Entwicklung des Systems über drei Jahrzehnte hinweg.

 

Vom Umwelt- zum Nachhaltigkeitsmanagementsystem: EMAS weitergedacht

Ziel des Fachforums war es, die Entwicklungs-potenziale von EMAS über das klassische Umweltmanagement hinaus aufzuzeigen. Wie dieser Wandel gelingen kann, verdeutlichte Dr. Stefan Müssig in seinem Vortrag „We Impact – Mit EMAS zum Nachhaltigkeitsmanagementsystem“. Der Ansatz veranschaulicht, wie EMAS nicht nur eine Rückschau auf Umweltkennzahlen und deren Ist-Zustand-Messung ermöglicht, sondern Unternehmen auch bei der zukunftsorientierten Steuerung von Nachhaltigkeitsleistungen unterstützt.

 

Neue Berichtspflichten, alte Stärken: Wo EMAS heute steht

Wie die anschließende Diskussion zeigt: Anlässlich der aktuellen EU-Omnibusregelungen reduziert sich vorerst der regulatorische Druck zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Seiten der Gesetzgebung. Die Mehrheit der zuvor angesprochenen Unternehmen fallen nun aus einer CSRD-Berichtspflicht heraus. Unabhängig davon steigt jedoch der Marktdruck: Kunden, Partner und Stakeholder erwarten Transparenz und messbare Nachhaltigkeitsleistungen. Im Zuge dessen entwickeln freiwillige Berichtsstandards wie der VSME (im basic-, comprehensive- oder VSMEplus-Model) zunehmende Bedeutung, was eine große Synergie zu den EMAS- und We Impact-Systemen ergibt. Erleichtert wird ein Einstieg in diese Standards zusätzlich dank der neuen und kostenlosen Online-Plattformen von EMAS und DNK, die Schritt-für-Schritt-Anleitungen, digitale Tools und Kontaktmöglichkeiten zu Umweltgutachtern bieten werden. Beide Systeme, so die Einschätzung der Teilnehmenden, ergänzen sich dabei ideal und bieten großes Potenzial: EMAS als Managementsystem, DNK als Berichtsformat, zwei Seiten derselben Medaille.

 

Fazit: EMAS zeigt auch nach 30 Jahren, dass es mehr ist als ein Umweltmanagementsystem. Es ist ein strategisches Instrument, um Nachhaltigkeit wirksam und zukunftsorientiert zu gestalten.

PM_IHK-EMAS-30_final.pdf

30 Jahre WUQM Consulting: Würzburger Pioniere des Umwelt- und Qualitätsmanagements

 

Dr. Stefan Müssig, Dr. Michael Zöller (beide WUQM), Dr. Lukas Kagerbauer (IHK Würzburg / Schweinfurt)

 

Wie aus einer Nischenidee zweier Akademiker ein erfolgreiches Beratungsunternehmen wird? Die Geschäftsführer der WUQM über ihr Erfolgsrezept.

2024 markiert das 30-jährige Bestehen der Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting GmbH (WUQM). Was im Juli 1994 als mutiges Projekt zweier stellensuchender Akademiker begann, ist heute ein etabliertes Unternehmen mit elf Mitarbeitenden. Die Geschäftsführer Stefan Müssig, promovierter Chemiker, und Michael Zöller, promovierter Mineraloge, haben in drei Jahrzehnten die wachsende Bedeutung von Umwelt- und Qualitätsmanagement aktiv mitgestaltet. Ihr Rezept: Leidenschaft, Dranbleiben, Durchhalten und Authentizität im Tun und Handeln.

 

Die Anfänge: Zwei Akademiker – eine Vision und Mission

Die Gründung der WUQM: aus der Not geboren und ausgelöst durch die schwierige Arbeitsmarktsituation Anfang der 1990er Jahre. Michael Zöller erinnert sich: „Es gab kaum Stellen, alles lief über Beziehungen.“ Beide Akademiker schrieben viele erfolglose Bewerbungen bis das Arbeitsamt Würzburg ihnen einen einjährigen Ausbildungslehrgang zum Umweltmanager vorschlug: „Damals wusste niemand so richtig, was das für ein Berufsbild sein soll“, so Müssig schmunzelnd.

Müssig war allerdings von den Lehrgangsinhalten voll überzeugt, fasste sofort im Thema Fuß und arbeitete bereits während des zweiten Lehrgangs als Dozent mit. Zöller stieg nach der Geburt seiner Tochter ins Qualitätsmanagement ein. Gemeinsam gründeten sie im Juli 1994 die WUQM GbR, um Unternehmen in den Bereichen Umwelt- und Qualitätsmanagement zu beraten. Zu dieser Zeit war das Umweltbewusstsein in der Industrie noch relativ gering. Zöller: „Der Bedarf für unsere Dienstleistungen war recht überschaubar.“

 

Erste Erfolge: Vom Geheimtipp zur gefragten Beratung

„Außerdem“, ergänzt er, „waren wir vielen Firmen als Quereinsteiger zu unerfahren“. Gleichzeitig jedoch wuchs in der Wirtschaft das Bewusstsein für Umweltfragen. Unternehmen erkannten, dass systematisch betriebenes Umweltmanagement nicht nur hilft gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, sondern auch Kosten einspart, etwa beim Abfall- und Energiemanagement. Ein wichtiger Meilenstein für die WUQM war die erste EMAS-Zertifizierung Mitte der 1990er Jahre bei der Zippe GmbH, einem Unternehmen für Glasaufbereitung. Nach und nach wurden weitere Kunden wie Volvo Trucks, Kupsch, Braun und Leoni Bordnetze auf die WUQM aufmerksam.

 

Wachstum und Wandel: Neue Geschäftsfelder

Mit der steigenden Nachfrage ab der Jahrtausendwende kamen die ersten Angestellten hinzu. Die Beratungsleistungen erweiterten sich auf weitere Managementsysteme wie Energie-, Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement, themen- und kundenspezifische Schulungen, Datenschutz und die Stellung externer Beauftragter im Umwelt- und Arbeitsschutz. Seit 2015 agiert die WUQM als GmbH und hat ihren Firmensitz in attraktiven Räumlichkeiten im Bürgerbräu-Areal in Würzburg gefunden.

Das Unternehmen betreut heute zahlreiche Organisationen in Deutschland sowie in einigen europäischen Nachbarstaaten. Es bietet umfassende und praxiserprobte Lösungen für prozessorientierte Managementsysteme an. Zudem unterstützt es nachhaltiges Wirtschaften.

 

Herausforderungen und Erfolge

Der Erfolg der WUQM basiert auf Beharrlichkeit und dem Grundsatz, dass professionelles und langfristig geplantes Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement essenziell für Unternehmen ist. „Früher mussten wir sehr lange ganz viel Überzeugungsarbeit leisten, um Kunden zu gewinnen“, erzählt Zöller. Heute hat sich die Situation komplett verändert:

Die WUQM bekommt aktuell 100 bis 140 Kundenanfragen im Jahr, die vielfach in interessante und innovative Projekte münden. Der gute Ruf und die Weiterempfehlungen sorgen für stetiges Wachstum. Zu den langjährigen Bestandskunden zählen Firmen, die bereits seit über 20 Jahren auf die Expertise der WUQM setzen. Für ihre herausragende Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit wurde die WUQM, die selbst nach EMAS und EMASplus zertifiziert ist, 2019 mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken ausgezeichnet.

 

Zukunftsvision: Nachhaltigkeit als fester Bestandteil der Wirtschaft

Beide Geschäftsführer planen, noch rund zehn Jahre im Unternehmen tätig zu sein und in naher Zukunft Nachfolgerinnen und Nachfolger in den eigenen Reihen zu finden. Bis dahin sehen sie ihre Aufgabe darin, nachhaltiges Denken fest in Unternehmensstrukturen zu verankern. „Wir wollen bei unseren Kunden und Partnern einen bleibenden Impact hinterlassen“, betont Müssig.

Denn es gehe heute eben nicht mehr nur darum, dass Unternehmen auf Kundenwünsche eingehen: „Erfolgreiche Unternehmen müssen mit ihrem Verhalten und ihren Strategien auch Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.“ Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften sind essentiell für zukünftige Generationen; davon ist Müssig überzeugt.

Renommierte Marken EMASeasy und Ecomapping wechseln den Besitzer

 

Übergabe der EMASeasy- und Ecomapping-Markenrechte
von Heinz-Werner Engel (links) an Dr. Stefan Müssig; Foto: WUQM

 

Markenrechte für weltweit anerkannte Arbeitsmethoden zur Einführung vonUmweltmanagement in Unternehmen wechseln den Besitzer

Am 23. August 2024 wurden die rechtlich geschützten Marken EMASeasy und Ecomapping offiziell von Heinz-Werner Engel, Umweltberater aus Brüssel, an die WUQM Consulting GmbH in Würzburg übertragen. Dies stellt eine wichtige strategische Entscheidung dar, um die Zukunft der deutschland-, wie EU-weit anhaltend populären EMASeasy-Toolbox inmitten eines bevorstehenden Generationswechsels zu gewährleisten.

Rückmeldungen von methodisch qualifizierten Unternehmensberater:innen und Teilnehmenden an Umsetzungsprojekten unterstreichen die Effektivität der Ecomapping/EMASeasy-Methodik:

  • „Die Methodik ist kohärent, visuell dargestellt und daher leicht zu verstehen“.
  • „Die Module von EMASeasy und Ecomapping bauen logisch aufeinander auf“.
  • „Die Einbeziehung der Mitarbeiter, insbesondere durch die Mitarbeiterbefragung
    (“Öko-Wetterkarte“) und das Ecomapping, war sehr erfolgreich.“
  • „Die Kompatibilität mit einer prozessorientierten Unternehmensorganisation (z. B.
    durch die Umweltaspektematrix FLIPO) ist nahtlos und ermöglicht eine einfache
    Einbindung in ein integriertes Managementsystem.“
  • „Allerdings wird eine extrem schlanke Dokumentationsstruktur noch nicht von
    allen Beteiligten in der EMAS- und ISO-Gemeinschaft akzeptiert und umgesetzt.“

 

Dieses bemerkenswert einfache, effektive und innovative Umweltmanagement-Instrument erfährt in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), Clustern und größeren Organisationen gleichermaßen neuen Aufschwung. Deutschland wie auch die Europäische Union konnten durch die erfolgreiche Implementierung dieses präzisen EMAS-Umsetzungskonzeptes, das ursprünglich für KMU ausgelegt war, signifikante Fortschritte bei der Umsetzung von Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitszielen erreichen. Die Methodik war ihrer Entwicklungszeit derart voraus, dass sie der Erneuerung von Gesetzgebung und Verordnungen, sowie der Entwicklung des Zeitgeistes und der Technologie standhalten konnte. Durch seinen vereinfachten Ansatz hat EMASeasy es deutschlandweit und EU-weit inzwischen über 200 Organisationen ermöglicht, Umweltvalidierungen bzw. -zertifizierungen nach EMAS und ISO 14001 zu erlangen.

Die WUQM Consulting GmbH, anerkannt als ein in Deutschland führendes Beratungsunternehmen in den Bereichen Umwelt- und Qualitätsmanagement, ist der ideale Partner für die Übertragung der Markenrechte und die Weiterentwicklung der Methodik. Die WUQM beschäftigt ein Team qualifizierter Fachleute mit fundierten Kenntnissen und umfangreicher Erfahrung im Bereich von Managementsystemen und berät bundesweit Organisationen aller Branchen und Größen.

Als Beratungsunternehmen mit Spezialisierung im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich geht die WUQM Consulting mit gutem Beispiel voran und ist seit 2016 selbst nach EMAS und EMASplus zertifiziert. „Wir leben vor, was wir von unseren Kunden fordern und was wir empfehlen“, so Dr. Stefan Müssig, Geschäftsführer der WUQM Consulting.

Als freier Mitarbeiter der WUQM Consulting wird Heinz-Werner Engel insbesondere Kunden mit internationalen Niederlassungen mit der markenrechtlich geschützten EMASeasy-Methodik weiterhin zur Seite stehen.

Text: Heinz-Werner Engel / Dr. Stefan Müssig

Wir feiern 30 Jahre Ecomapping

 

 

Innovation und Revolution im Umweltmanagement für Unternehmen

Brüssel, September 2024 – Dieser Monat markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Welt des Umweltmanagements, denn das Tool „Ecomapping“, das Bestandteil der EMASeasy-Methodik ist, feiert sein 30-jähriges Jubiläum.

Seit seiner Einführung im Jahr 1994 hat Ecomapping die Art und Weise verändert, wie kleine Organisationen, Regierungen und große Unternehmen ihre Umweltauswirkungen managen können. Dies treibt nicht nur Nachhaltigkeit und Ökoeffizienz, sondern auch interne und externe Kommunikation voran.

 

Ecomapping: Ein Lernwerkzeug und Wegbereiter für effizientes Umweltmanagement

Ecomapping wurde von Heinz-Werner Engel, Umweltberater in Brüssel, entwickelt, um ein leicht zugängliches und benutzerfreundliches Instrument zur Ermittlung, Bewertung und Reduzierung von Umweltauswirkungen bereitzustellen. Im Laufe von drei Jahrzehnten hat Ecomapping seine Reichweite erweitert und sich zu einem globalen Instrument für nachhaltige Geschäftspraktiken und als Teil der benutzerfreundlichen Toolbox der EMASeasy-Methodik weiterentwickelt.

Im Kern ist Ecomapping ein visuelles Werkzeug, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltleistung auf Betriebsebene zu verstehen und zu dokumentieren, wobei der Schwerpunkt auf der praktischen Anwendung vor Ort liegt. Das Tool ermöglicht es den Nutzenden, „Karten“ sogenannte Ecomaps ihrer Arbeitsplätze zu erstellen, um direkte Umweltaspekte wie Abfallmanagement, Energieverbrauch, Luftqualität und Wassernutzung zu ermitteln, was es zu einem praktischen Leitfaden für kontinuierliche Verbesserungen macht.

 

Wichtige Meilensteine des Ecomapping:

  • 1994: Entwicklung als Coaching- und Lerninstrument für kleine Unternehmen
  • 1996: Beschreibung der Methode für Umweltbehörden auf Französisch, sowie erste Übersetzungen in Englisch, Ungarisch, Arabisch, Deutsch, Niederländisch und Russisch, Druck von 100.000 Exemplaren
  • 2002: Markteinführung von Ecomapping, rasche weltweite Anerkennung als Einstiegsinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), Consultants und Umweltmanager:innen
  • 2000er Jahre: Integration in die Weiterentwicklung der EMAS-Verordnung und ISO 14001-Norm, somit Teilnahmeerleichterung für KMU sowie Anpassung an den World Fair Trade und sozialwirtschaftliche Organisationen
  • 2010er Jahre: mehrere Capacity Building Förderprojekte auf EU-Ebene mit rund 1.000 geschulten Berater:innen; Ausweitung auf digitale Plattformen mit ca. 1 Million Zugriffen; Übersetzung der EMASeasy-Broschüre durch EU-Dienstleister mit Verbreitung in 20 Sprachen
  • 2020: Übernahme des Ecomapping-Konzeptes durch Entwicklungsagenturen, Zentren für nachhaltige Technologien, Handelskammern und den Bildungssektor. Anpassung an Lieferketten und Aufbau von weiteren Kapazitäten durch die Generaldirektion Internationale Partnerschaften (DEVCO) der Europäischen Kommission
  • 2024: Globale Nachfrage für eine schnelle und effektive Umweltprüfung bei bestehenden Anlagen steigt. Stärkung von KMU durch Förderung von deren Engagement zur nachhaltigen Weiterbildung und zur Verringerung des eigenen ökologischen Fußabdrucks.

 

Der Blick nach vorn: Die Zukunft von Ecomapping

Während Ecomapping sein 30-jähriges Bestehen feiert, entwickelt sich das Tool zu papierlosen, digitalen Lösungen weiter. Unser Entwicklungsteam arbeitet stetig daran, Ecomapping auf dem neuesten Stand der Nachhaltigkeitsstrategie zu halten.

Text: Heinz-Werner Engel / Dr. Stefan Müssig

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
WUQM Consulting GmbH
Bürgerbräu 02 Sudhaus
Frankfurter Str. 87
97082 Würzburg

Telefon: 0931 / 780 970-0
E-Mail: info@wuqm.de
Web: www.wuqm.de