Nachhaltige Beratung für Organisationen

Pressemitteilungen

Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen

Wir freuen uns, wenn Sie diese in Ihren Medien veröffentlichen, gerne unter Angabe der Quelle „WUQM Consulting GmbH, Würzburg“.

Bitte lassen Sie uns ein Belegexemplar oder den Link der Veröffentlichung zukommen.

Würzburg, 01.07.2025. Seit Mai 2025 ist Philipp Mouseck interner Auditor für Nachhaltiges Eventmanagement nach ISO 20121. Seine Qualifikation erwarb er in einer dreiteiligen Weiterbildung bei der GUTcert Akademie:

  • Beauftragter für Nachhaltiges Eventmanagement
    nach ISO 20121 (Event)
  • Beauftragter für Nachhaltiges Eventmanagement
    nach ISO 20121 (System)
  • Auditor nach ISO 20121

Mit diesem Know-how wird er künftig Events und Organisationen im Bereich nachhaltiges Eventmanagement auditieren und bei der Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeitsprozesse begleiten.

Die ISO 20121 ist ein internationaler Standard für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Sie wurde speziell entwickelt, um Organisationen bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung
von Events zu unterstützen – mit dem Ziel, negative ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig positive Effekte zu stärken.

Vorteile der ISO 20121:

  • Systematischer Nachhaltigkeitsansatz: Integration von Nachhaltigkeit in alle Phasen des Eventmanagements
  • Image- und Vertrauensgewinn: Belegbares Engagement gegenüber Partnern, Teilnehmenden und der Öffentlichkeit
  • Rechtssicherheit und Risikominimierung: Identifikation und Steuerung relevanter Nachhaltigkeitsrisiken
  • Effizienzsteigerung: Bessere Ressourcennutzung und optimierte Abläufe
  • Wettbewerbsvorteil: Differenzierung durch ein anerkanntes Nachhaltigkeitsmanagementsystem und Vorteile bei Pitches und Ausschreibungen
  • Einbindung von Stakeholdern: Förderung von Dialog und Transparenz mit relevanten Interessengruppen

Die Einführung der ISO 20121 eignet sich für Veranstalter, Agenturen, Locations und alle Organisationen, die Events verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert umsetzen möchten.

Die WUQM Consulting GmbH unterstützt Sie zukünftig bei der Durchführung interner Audits für Events und Organisationen, kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu!

 

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS lud die IHK Nürnberg für Mittelfranken am 02.07.2025 zu einem Fachforum ein, das den Wandel von EMAS hin zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagementsystem in den Mittelpunkt stellte.

Die Veranstaltung bot ein vielseitiges Programm mit fachlichen Impulsen, zunächst von Prof. Dr. Frank Ebinger, Vorsitzender des Umweltgutachter-Ausschusses (UGA) und Dozent der Technischen Hochschule Nürnberg sowie von Dr. Volker Tröbs der Intechnica Consult GmbH und Dr. Stefan Müssig, Geschäftsführer der WUQM Consulting GmbH. Erfahrungsberichte aus der Praxis der Kulmbacher Brauerei AG und der RZB Rudolf Zimmermann, Bamberg GmbH, boten Erfolgsbeispiele und konkrete Gründe für den Einstieg in das Umweltmanagement mit EMAS, vor allem auch für KMU. Einblicke in neue digitale Unterstützungsangebote wie die DNK- und EMAS-Plattformen boten Tamara Moll des DNK Berlin und Theresa Steyrer, Geschäftsführerin der Arqum Gesellschaft für Arbeitssicherheit-, Qualitäts- und Umweltmanagement mbH.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die feierliche Ehrung von Unternehmen Mittel- und Oberfrankens, die seit 10, 15, 20, 25 und 25+ Jahren mit EMAS arbeiten. Diese Anerkennung stand stellvertretend für das kontinuierliche Engagement vieler Organisationen, die sich langfristig zur Verbesserung ihrer Umwelt- und Nachhaltigkeitsleistungen verpflichtet haben. Die begleitende EMAS-Wanderausstellung bot darüber hinaus Einblicke in die Entwicklung des Systems über drei Jahrzehnte hinweg.

Vom Umwelt- zum Nachhaltigkeitsmanagementsystem: EMAS weitergedacht

Ziel des Fachforums war es, die Entwicklungs-potenziale von EMAS über das klassische Umweltmanagement hinaus aufzuzeigen. Wie dieser Wandel gelingen kann, verdeutlichte Dr. Stefan Müssig in seinem Vortrag „We Impact – Mit EMAS zum Nachhaltigkeitsmanagementsystem“. Der Ansatz veranschaulicht, wie EMAS nicht nur eine Rückschau auf Umweltkennzahlen und deren Ist-Zustand-Messung ermöglicht, sondern Unternehmen auch bei der zukunftsorientierten Steuerung von Nachhaltigkeitsleistungen unterstützt.

Neue Berichtspflichten, alte Stärken: Wo EMAS heute steht

Wie die anschließende Diskussion zeigt: Anlässlich der aktuellen EU-Omnibusregelungen reduziert sich vorerst der regulatorische Druck zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Seiten der Gesetzgebung. Die Mehrheit der zuvor angesprochenen Unternehmen fallen nun aus einer CSRD-Berichtspflicht heraus. Unabhängig davon steigt jedoch der Marktdruck: Kunden, Partner und Stakeholder erwarten Transparenz und messbare Nachhaltigkeitsleistungen. Im Zuge dessen entwickeln freiwillige Berichtsstandards wie der VSME (im basic-, comprehensive- oder VSMEplus-Model) zunehmende Bedeutung, was eine große Synergie zu den EMAS- und We Impact-Systemen ergibt. Erleichtert wird ein Einstieg in diese Standards zusätzlich dank der neuen und kostenlosen Online-Plattformen von EMAS und DNK, die Schritt-für-Schritt-Anleitungen, digitale Tools und Kontaktmöglichkeiten zu Umweltgutachtern bieten werden. Beide Systeme, so die Einschätzung der Teilnehmenden, ergänzen sich dabei ideal und bieten großes Potenzial: EMAS als Managementsystem, DNK als Berichtsformat, zwei Seiten derselben Medaille.

Fazit: EMAS zeigt auch nach 30 Jahren, dass es mehr ist als ein Umweltmanagementsystem. Es ist ein strategisches Instrument, um Nachhaltigkeit wirksam und zukunftsorientiert zu gestalten.

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Wie aus einer Nischenidee zweier Akademiker ein erfolgreiches Beratungsunternehmen wird? Die Geschäftsführer der WUQM über ihr Erfolgsrezept.

Dr. Stefan Müssig, Dr. Michael Zöller (beide WUQM), Dr. Lukas Kagerbauer (IHK Würzburg / Schweinfurt)

2024 markiert das 30-jährige Bestehen der Würzburger Umwelt- und Qualitätsmanagement Consulting GmbH (WUQM). Was im Juli 1994 als mutiges Projekt zweier stellensuchender Akademiker begann, ist heute ein etabliertes Unternehmen mit elf Mitarbeitenden. Die Geschäftsführer Stefan Müssig, promovierter Chemiker, und Michael Zöller, promovierter Mineraloge, haben in drei Jahrzehnten die wachsende Bedeutung von Umwelt- und Qualitätsmanagement aktiv mitgestaltet. Ihr Rezept: Leidenschaft, Dranbleiben, Durchhalten und Authentizität im Tun und Handeln.

Die Anfänge: Zwei Akademiker – eine Vision und Mission

Die Gründung der WUQM: aus der Not geboren und ausgelöst durch die schwierige Arbeitsmarktsituation Anfang der 1990er Jahre. Michael Zöller erinnert sich: „Es gab kaum Stellen, alles lief über Beziehungen.“ Beide Akademiker schrieben viele erfolglose Bewerbungen bis das Arbeitsamt Würzburg ihnen einen einjährigen Ausbildungslehrgang zum Umweltmanager vorschlug: „Damals wusste niemand so richtig, was das für ein Berufsbild sein soll“, so Müssig schmunzelnd.

Müssig war allerdings von den Lehrgangsinhalten voll überzeugt, fasste sofort im Thema Fuß und arbeitete bereits während des zweiten Lehrgangs als Dozent mit. Zöller stieg nach der Geburt seiner Tochter ins Qualitätsmanagement ein. Gemeinsam gründeten sie im Juli 1994 die WUQM GbR, um Unternehmen in den Bereichen Umwelt- und Qualitätsmanagement zu beraten. Zu dieser Zeit war das Umweltbewusstsein in der Industrie noch relativ gering. Zöller: „Der Bedarf für unsere Dienstleistungen war recht überschaubar.“

Erste Erfolge: Vom Geheimtipp zur gefragten Beratung

„Außerdem“, ergänzt er, „waren wir vielen Firmen als Quereinsteiger zu unerfahren“. Gleichzeitig jedoch wuchs in der Wirtschaft das Bewusstsein für Umweltfragen. Unternehmen erkannten, dass systematisch betriebenes Umweltmanagement nicht nur hilft gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, sondern auch Kosten einspart, etwa beim Abfall- und Energiemanagement. Ein wichtiger Meilenstein für die WUQM war die erste EMAS-Zertifizierung Mitte der 1990er Jahre bei der Zippe GmbH, einem Unternehmen für Glasaufbereitung. Nach und nach wurden weitere Kunden wie Volvo Trucks, Kupsch, Braun und Leoni Bordnetze auf die WUQM aufmerksam.

Wachstum und Wandel: Neue Geschäftsfelder

Mit der steigenden Nachfrage ab der Jahrtausendwende kamen die ersten Angestellten hinzu. Die Beratungsleistungen erweiterten sich auf weitere Managementsysteme wie Energie-, Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement, themen- und kundenspezifische Schulungen, Datenschutz und die Stellung externer Beauftragter im Umwelt- und Arbeitsschutz. Seit 2015 agiert die WUQM als GmbH und hat ihren Firmensitz in attraktiven Räumlichkeiten im Bürgerbräu-Areal in Würzburg gefunden.

Das Unternehmen betreut heute zahlreiche Organisationen in Deutschland sowie in einigen europäischen Nachbarstaaten. Es bietet umfassende und praxiserprobte Lösungen für prozessorientierte Managementsysteme an. Zudem unterstützt es nachhaltiges Wirtschaften.

Herausforderungen und Erfolge

Der Erfolg der WUQM basiert auf Beharrlichkeit und dem Grundsatz, dass professionelles und langfristig geplantes Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement essenziell für Unternehmen ist. „Früher mussten wir sehr lange ganz viel Überzeugungsarbeit leisten, um Kunden zu gewinnen“, erzählt Zöller. Heute hat sich die Situation komplett verändert:

Die WUQM bekommt aktuell 100 bis 140 Kundenanfragen im Jahr, die vielfach in interessante und innovative Projekte münden. Der gute Ruf und die Weiterempfehlungen sorgen für stetiges Wachstum. Zu den langjährigen Bestandskunden zählen Firmen, die bereits seit über 20 Jahren auf die Expertise der WUQM setzen. Für ihre herausragende Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit wurde die WUQM, die selbst nach EMAS und EMASplus zertifiziert ist, 2019 mit dem Nachhaltigkeitspreis Mainfranken ausgezeichnet.

Zukunftsvision: Nachhaltigkeit als fester Bestandteil der Wirtschaft

Beide Geschäftsführer planen, noch rund zehn Jahre im Unternehmen tätig zu sein und in naher Zukunft Nachfolgerinnen und Nachfolger in den eigenen Reihen zu finden. Bis dahin sehen sie ihre Aufgabe darin, nachhaltiges Denken fest in Unternehmensstrukturen zu verankern. „Wir wollen bei unseren Kunden und Partnern einen bleibenden Impact hinterlassen“, betont Müssig.

Denn es gehe heute eben nicht mehr nur darum, dass Unternehmen auf Kundenwünsche eingehen: „Erfolgreiche Unternehmen müssen mit ihrem Verhalten und ihren Strategien auch Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.“ Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften sind essentiell für zukünftige Generationen; davon ist Müssig überzeugt.