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17.12.2020

Neue attraktive Förderprogramme BEG und EBN


Ab 01.01.2021 starten zwei neue Fördermöglichkeiten mit Zuschüssen bis 80%

Im Rahmen des nationalen Klimaschutzaktionsprogramms 2030 plant die Bundesregierung bis 2050 den Gebäudebestand klimaneutral zu gestalten. Dazu wird ein umfassendes Sanierungsprogramm aufgesetzt, dass die Energieeffizienz der Gebäude verbessern und den Anteil an erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch erhöhen soll.

Dazu hat die Bundesregierung zwei neue attraktive Förderprogramme aufgesetzt: die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und die neue Förderrichtlinie zur Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN) starten mit dem neuen Jahr.

Die bisherigen Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich – darunter das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt – werden mit der neuen BEG in einem modernisierten, vereinfachten und weiter entwickelten Förderangebot gebündelt. Die BEG besteht aus drei Teilprogrammen, die jeweils in einer Zuschussvariante oder einer Kreditvariante angeboten werden. Mit den Programmen werden Vollsanierung und Neubau von Wohngebäuden (BEG WG) bzw. Nichtwohngebäuden (BEW NWG), sowie Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden (BEG EM) gefördert.

Profitieren auch Sie von der neuen "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG).

  • Ab 01.01.2021 bis zu 45% Zuschuss für Sanierung von Nichtwohngebäuden und Heizungsanlagen
  • 50% Zuschuss für Antragstellung und Baubegleitung
  • 80% Zuschuss für Energieberatung

Gern begleiten wir Sie bei den folgenden Vorhaben:

  • Beschaffung von Neuanlagen für die Produktion
  • Umbau von Produktionsanlagen
  • Sanierungskonzepte und Sanierung von Gebäuden
  • Einbau und Umbau von Heizungs- und Kälteanlagen

Die Änderungen im Detail:

Los geht's mit der Einzelmaßnahmen-Förderung

Zum 1. Januar 2021 startet die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Teilprogramm BEG EM durch das BAFA. Gefördert werden Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik, Erneuerbare Energien für Heizungen, Heizungsoptimierung sowie Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme.

Fördersätze für Nichtwohngebäude in Form von Zuschuss oder Kredit mit Tilgungszuschuss:

  • Bis 20 % bei Neubau
  • Bis 45 % bei Sanierung

 

Energieberatung zu 80% bezuschusst

Bei der Entscheidung welche Maßnahmen umgesetzt werden sollten, unterstützt die „Energieberatung für Wohngebäude (EBW)“ bzw. die „Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN)“ mit einem Zuschuss in Höhe von 80 Prozent. Anträge für eine Förderung müssen vor Maßnahmenbeginn beim BAFA gestellt werden. Die neue Richtlinie EBN ersetzt ab Januar 2021 die Förderung für die „Energieberatung im Mittelstand (EBM)“ und „Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen (EBK)“.

Zuschüsse für Heizung, Dämmung, Fenster und Lüftungsanlagen gestiegen

Was bedeutet der iSFP-Bonus in Fördermitteln ausgedrückt? Wer bei einem Ölkesseltausch etwa eine Wärmepumpe oder Biomasseanlage einbaut, erhält vom Staat nicht mehr wie bisher 45 Prozent der Investitionskosten, sondern 50 Prozent. Kostet die Wärmepumpe beispielsweise 18.000 Euro, gibt es in diesem Fall 9.000 Euro Zuschuss. Für eine Erdgas-Hybridheizung mit einem erneuerbaren Anteil von mindestens einem Viertel – beispielsweise in Form von Solarthermie – steigt der Investitionszuschuss von 40 auf 45 Prozent, wenn eine Ölheizung ausgetauscht wird.

Weitere Fördermöglichkeiten und -programme sind in Vorbereitung!

  • Wir informieren Sie weiterhin zeitnah!
  • Fragen Sie uns bei konkreten Maßnahmen.
  • Wir unterstützen Sie bei der Antragsstellung für Ihre Vorhaben.

Autor: Martin Welther, Energieeffizienz Experte für Förderprogramme des Bundes